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Beweg dich

TEAM ROT-WEISS-ROT sagt Bewegungsmangel den Kampf an

Jedes vierte österreichische Kind ist zu dick! Die Zahl der Übergewichtigen unter den Zehn- bis Zwölfjährigen ist alleine in den letzten vier Jahren um 20 Prozent gestiegen. Rund ein Drittel aller Österreicherinnen und Österreicher betreibt niemals Sport. Die Tendenz, insbesondere bei der Jugend, ist dabei noch weiter steigend.

Sportminister Norbert Darabos und das TEAM ROT-WEISS-ROT haben sich angesichts dieser dramatischen gesellschaftlichen Entwicklungen das Ziel gesetzt, auf den akuten Bewegungsmangel aufmerksam zu machen. Dieser ist eine häufige Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Zuwenig Bewegung erhöht auch das Risiko von Stoffwechselerkrankungen und Haltungsschäden. Diese Entwicklungen sind nicht nur gefährlich, sondern kommen der Republik auch teuer zu stehen. Man hat errechnet, dass der Bewegungsmangel in Österreich jährlich über 800 Millionen Euro kostet.

Das Sportministerium startet daher im Herbst 2010 eine große Informationsoffensive, die zu mehr körperlicher Betätigung aufruft. Unter dem Motto „Lass Dich nicht versteinern - beweg Dich!" stellen sich Topathleten aus dem TEAM ROT-WEISS-ROT in den Dienst der Kampagne, die nicht mit dem pädagogischen Zeigefinger operiert, sondern auf humorvolle Weise auf Bewegungsdefizite hinweisen und zur sportlichen Betätigung ermuntern will.

Als Grundlage des Drehbuchs für die neuen TV-Spots wurde daher eines der ältesten und beliebtesten Schulspiele gewählt, nämlich das „Versteinern". Bei keinem anderen Spiel wird auf so bestechend einfache Weise das Prinzip der Bewegung in den Mittelpunkt gestellt. Wer „versteinert" ist, muss auf einem Fleck verharren und warten, bis er befreit wird. Zum Glück gibt es aber eine Menge von Befreiungsvarianten, von denen im Zuge der Kampagne einige der originellsten vorgestellt werden. Die Symbolik liegt dabei klar auf der Hand: Es gibt eine Menge Wege, um aus dem Status der Versteinerung herauszukommen, sprich: es gibt ein mannigfaltiges Angebot, um in Österreich Bewegungsangebote wahrzunehmen. Der wahre „Befreier" ist man freilich selber, indem man sich des eigenen vielzitierten inneren „Schweinehundes" entledigt.

Dementsprechend viel Spaß bei den Produktionsarbeiten im altehrwürdigen Akademischen Gymnasium am Wiener Beethovenplatz hatten daher Biathlon-As Dominik Landertinger, Snowboard-Weltcupsieger Benjamin Karl, die Top-Schwimmerinen Fabienne Nadarajah und Jördis Steinegger, Segler Andreas Geritzer, Judoka Ludwig Paischer, Österreichs Paradeturner Marco Mayr und unsere Nummer Eins in der Rhythmischen Sportgymnastik Caroline Weber. Die einzelnen Spots werden laufen im ORF. Parallel zu dieser Offensive erfolgt auch eine gemeinsame Bewegungs-Initiative von Sportministerium und einer großen österreichischen Tageszeitung. Für unsere Schülerinnen und Schüler wurde ein spezielles Turnsackerl produziert, in dem vier Sportgeräte (Frisbee, Springschnur, Gummiband, Hacky Sack) enthalten sind.

Die Nachfrage nach diesen Turnsackerln übertraf alle Erwartungen, rund 40.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an dieser Aktion. Sportminister Norbert Darabos: „Ich bin überwältigt, wie groß der Andrang auf die Turnsackerl ist. Damit sagen unsere Lehrer und unsere Kinder den aktuellen Entwicklungen, wonach unsere Jugend immer dicker wird, klar den Kampf an."

Lass dich nicht versteinern - Beweg dich!

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Fit für Österreich.